Finden Sie hier alle Informationen zur Hundehaftpflichtversicherung!

Hundehaftpflicht: Schützen Sie sich vor hohen Kosten

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist eine wichtige Versicherung für jeden Hundehalter:
Sie springt ein, wenn Ihr Hund einen Schaden verursacht und deckt die Kosten.

Hund demoliert Kissen

© Jeroen van den Broek / fotolia

Solche Haftpflicht-Schäden entstehen oft schneller als gedacht und können teuer werden – angefangen bei zerbissenen Schuhen und zerbrochenen Vasen bis hin zu verletzten Spielgefährten und den Folgen von Unfällen. Wenn es sogar zu Personenschäden kommt, beispielsweise, weil der Hund beim Überqueren der Straße einen Radfahrer erschreckt und dieser daraufhin stürzt, sind die drohenden Kosten enorm hoch. Eine private Haftpflicht greift hier in der Regel nicht, ebenso wenig andere persönliche Versicherungen.

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Eine Hundehaftpflicht (Tierhaftpflicht) kommt grundlegend für Sach-, Vermögens- und Personenschäden auf und zahlt je nach Versicherer und Tarif auch Gerichts- und Prozesskosten, Schmerzensgelder, Behandlungskosten, spätere Therapien, ungewollte Deckung und Mietsachschäden. Ohne eine Versicherung hingegen haften Sie als Hundehalter in vollem Umfang mit Ihrem Privatvermögen. Damit ist diese wichtige Versicherung nicht nur ein Schutz für Sie selbst, sondern vor allem für unbeteiligte Dritte, die durch Ihren Hund zu Schaden kommen – denn selbst der bravste, gehorsamste Hund kann plötzlich unerwartet reagieren.

Beruhigend, wenn eine Versicherung Sie vor diesen Kosten schützt.

Das bringt eine Hundehaftpflicht:

  • Schutz vor hohen, langfristigen Kosten
  • Versicherung für Sach-, Vermögens- und Personenschäden
  • Ohne Hundehaftpflicht haften Halter für alle Kosten
  • Gesetzliche Pflicht in vielen Bundesländern
  • Mietsachschäden werden abgedeckt

Was ist eigentlich eine Hundehaftpflichtversicherung?

Eine Hundehaftpflicht, im Versicherungsjargon Hundehalterhaftpflichtversicherung genannt, deckt die Kosten, die entstehen, wenn Ihr Hund Schäden am Eigentum, der Gesundheit oder dem Vermögen von Dritten verursacht. Die Leistungen einer Hundehaftpflicht sind denjenigen der privaten Haftpflicht sehr ähnlich – mit dem Unterschied, dass der Hund Verursacher des Schadens sein muss.

Als Hundehalter kennen Sie sicher solche Situationen: Nur ein unachtsamer Moment im Garten oder eine kurze Ablenkung durch Gäste kann ausreichen, um Ihrem Hund Gelegenheit zu geben, den Beistelltisch mitsamt Vase umzuwerfen oder das Kaninchen des Nachbarn zu belauern. Kratzer an der Couch der Schwiegereltern oder Biss-Spuren am Furnier der Einbauküche sind ebenfalls nicht außergewöhnlich, können Ihnen als Halter ohne eine Versicherung aber teuer zu stehen kommen.

Diese Schäden mögen noch geringeren Ausmaßes sein, doch auch Personen- und daraus resultierende Vermögensschäden deckt eine Hundehaftpflicht ab und ist daher in vielen Bundesländern sogar eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung. Im schlimmsten Fall attackiert ein Hund eine unbeteiligte Person, welche ärztlich versorgt werden muss und Folgeschäden davon trägt. Möglicher Weise kommt es durch diesen Unfall zusätzlich zum Verdienstausfall des Angegriffenen und zu einem Gerichtsprozess – all diese Kosten trägt in der Regel die Hundehaftpflichtversicherung.

Übrigens sind in einigen Tarifen auch private Betreuungspersonen mitversichert, zum Beispiel die Nachbarin, die gelegentlich mit Ihrem Hund Gassi geht. Je nach Tarif und Versicherungsanbieter können sich außerdem die Deckungssummen und Laufzeiten stark unterscheiden. Vergleichen Sie also die verschiedenen Angebote der Versicherungen und wählen Sie eine Hundehaftpflicht, die zu Ihrem Hund und Ihnen passt, um auf der sicheren Seite zu sein. Hier gelangen Sie direkt zum Hundehaftpflicht-Vergleich.

Mit einer Hundehaftpflicht schützen Sie sich selbst vor möglichen Kosten und Schadensersatzansprüchen – die wichtigste Versicherung für Hundehalter, unabhängig von Rasse und Größe Ihres Hundes.

Davor schützt eine Hundehalterhaftpflicht:

  • Deckt Kosten durch Schäden an Dritten, die Ihr Hund verursacht
  • Schutz Ihres Vermögens
  • Versicherung Ihres Hundes, auch wenn Sie nicht in der Nähe sind
  • Breites Angebot für fast jeden Anspruch

In fast allen Bundesländern gesetzlich

Aktuell haben 15 der 16 deutschen Bundesländer gesetzliche Vorschriften zur Hundehaftpflichtversicherung. Der Grund: Immer häufiger verursachten Hunde Schäden, die zu hohen Kosten führten und vor Gericht landeten.

Als Schutz unbeteiligter Personen und des Hundehalters selbst, haben mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern alle Bundesländer Gesetze zur Hundehaftpflicht erlassen – allerdings regelt auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Hundehalterverordnung die Aufsichtspflicht und Vorsichtsmaßnahmen, die notwendig sind.

In Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, im Saarland, in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Brandenburg ist die Hundehaftpflicht für alle Kampfhunde verpflichtend. Welche Hunderassen als Kampfhunde gelten, kann der Rassenliste des bundesweiten Hundeverbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetzes und den Rassenlisten der Bundesländer entnommen werden.

Nordrhein-Westfalen weitete diese Regelung auf alle Hunde aus, die als überdurchschnittlich gefährlich gelten (Körpergröße von mehr als 40 Zentimetern und Gewicht von mehr als 20 Kilogramm).

In weiteren sechs Bundesländern (Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) ist eine Hundehaftpflicht für alle Hunde, unabhängig von Rasse und Größe, vorgeschrieben.

Die Tendenz lässt vermuten, dass die gesetzlichen Regelungen zur Versicherung für alle Hunderassen strenger werden. In welchem Bundesland Sie also leben, eine Hundehaftpflichtversicherung ist eine sinnvolle Absicherung für Ihr Vermögen und zeigt Verantwortungsbewusstsein.

Golden Retriever spielt mit Wäesche

© 135pixels / fotolia

Die gesetzlichen Vorschriften der Länder im Überblick:

  • Alle Hunde müssen versichert werden in Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen
  • Alle gefährlichen Hunde müssen in Nordrhein-Westfalen haftpflichtversichert werden
  • Kein Hundehaftpflicht-Gesetz gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, jedoch eine Hundehalterverordnung
  • alle Kampfhunde müssen versichert werden in Bremen, Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern

Hundehaftpflichtversicherungen im Test: Das sind die Testsieger

Fast alle größeren Versicherer im deutschsprachigen Raum bieten Hundehaftpflichtversicherungen an. In solch einem breiten Angebot den richtigen Tarif zu finden, kann schwierig sein – selbst, wenn Sie einen Vergleich nutzen und so den Tarif finden, der am besten zu Ihnen passt. Welcher Tarif hält, was er verspricht? Welcher Versicherer bietet den besten Service? Welche Erfahrungen haben andere Kunden gemacht?

Hier helfen die Tests von Stiftung Warentest, Ökotest und vergleichbaren Anbietern. Sie prüfen auch Hundehaftpflichtversicherungen auf der Basis von festgelegten Standards und bewerten sie im Vergleich mit Mitbewerbern. So können Sie auf einen Blick sehen, welche Versicherung empfehlenswert ist.

Die Empfehlungen bekannter Test-Anbieter:

  • Stiftung Warentest testete 82 Tarife mit min. 50.000 Euro Deckungssumme: Die günstigsten Tarife (ab 58 Euro jährlich) bieten demnach die Baden-Badener und NV bei umfangreichem Leistungsspektrum
  • Ökotest testete 87 Tarife mit min. 5 Millionen Euro Deckungssumme: Preis-Leistungs-Sieger sind hier die Barmenia, Gothaer, Rhion Plus und Degenia

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Ansammlung versicherter Hunde

© DoraZett / fotolia